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Aufhellblitz, aber mal so richtig eingesetzt…

10. Mai 2010 | 22:20

Da schauen ich mir meine alten email an und schon finde ich was.
Ein Videoclip von fototv.de. Gratis und trotzdem nicht umsonst…

Wer also etwas über den richtig Einsatz von Blitzgeräten wissen möchte, sollte sich ein paar Minuten Unterhaltung gönnen.

Viel Spass dabei und damit.

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Pinsel kreieren und verwenden

3. Januar 2010 | 10:34

In diesem Tutorial zeige ich euch, wie man in Adobe Photoshop seine eigenen Pinsel kreieren kann und diese dann verwendet.

Zuerst muss man natürlich ein neues Dokument erstellen, dazu in Photoshop auf Datei –> Neu… klicken (Strg + n) und ein Dokument erstellen, ca. 2000 x 2000 Pixel mit Hintergrundfarbe Weiß.

Ich möchte einen Pinsel erstellen, der aussieht wie ein Baum, klingt im ersten Moment ziemlich unsinnig, wer braucht schon einen Baumpinsel?, aber im nächsten Tutorial werden wir diesen Pinsel umgedingt brauchen.

Nehmt also das Pinselwerkzeug und malt auf einer neuen Ebene in schwarz mit einem harten Pinsel ein Gebilde, das in etwa wie ein kahler Baum erscheint.

Beginnt am besten mit einem relativ dicken Pinsel, malt den Hauptstamm und nehmt immer kleinere, feinere Pinsel um mehr und mehr Verästelungen in unseren kahlen Baum zu bekommen.

Gerade Linien erhaltet ihr, indem ihr mit der Maus auf den Anfangspunkt der zu erstellenden Linie klickt, danach die Umschalttaste drückt und solange haltet, bis ihr mit der Maus auf den Endpunkt der Linie klickt. Schon habt ihr eine schnurgerade Linie zwischen den beiden Klickpunkten (das geht auch mit anderen Werkzeugen, z.B. dem Radiergummi).

Wenn ihr den Baum beendet habt sollte er in etwa so aussehen:

Dann klickt ihr in Bearbeiten auf Pinselvorgabe festlegen…

Nehmt als Namen irgendetwas passendes, Baum bietet sich ja förmlich an ;-), klickt auf OK und schon habt ihr einen neuen Pinsel, der nicht nur aussieht wie ein Baum, sondern auch so heißt.

Die Verwendung dieses Pinsels kommt in einem späteren Tutorial, aber einige Funktionen des Pinselwerkzeuges möchte ich euch jetzt schon zeigen.

Nachdem ihr das Pinselwerkzeug aufgerufen habt klickt mit der rechten Maustaste in den Arbeitsbereich, dort erscheint in Fenster mit vielen verschiedenen Pinseln. Mit einem Klick auf den kleinen Pfeil kommt ihr in das von mir aufgerufene Menü, dort könnt ihr weitere verschiedenste Pinsel in eure Auswahl laden.

Diese Pinsel haben diverse vorkonfigurierte Einstellungen, einige sind einfach nur Pinsel, andere haben eine automatische Streuung, Winkelveränderung, Größenveränderung etc.

Verwendet mal den Schmetterlingspinsel, dort merkt man das recht gut.

Durch Drücken von F5 bei ausgewähltem Pinselwerkzeug gelangt man in ein recht umfangreiches Menü in dem man jede Menge Einstellmöglichkeiten für seine Pinsel erhält.

Beim Schmetterlingspinsel sind schon allerlei Einstellungen drin, dort könntet ihr aber zusätzlich noch eine Farbeinstellung einbringen. Zuvor habe ich in meiner kleinen Farbpalette (Vorder-/Hintergrundfarbe) einen Pink- und einen Gelbton gewählt.

Spielt ein wenig mit den Einstellungen herum, probiert einige Sachen aus und achtet immer darauf wie sich euer Pinsel dann verhält. Empfehlenswert ist es auch die Einstellungen wieder rückgängig zu machen, sonst vermisst ihr irgendwann eure Standartpinsel und wundert euch, warum die nicht das machen, was sie sonst immer gemacht haben.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren, hinterlasst auch bitte einen Kommentar ob und wie euch dieses Tutorial gefallen hat und was ich beim nächsten Mal besser machen könnte bzw. auf was ich mehr Augenmerk legen sollte.

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photoshop, pinsel, tutorial
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Die besten Tastaturkürzel für Adobe Photoshop

30. November 2009 | 22:12

tastatur_metallic

Heute habe ich den ersten Artikel vom Gastautor Darius erhalten! Viel Spass damit !

Tastaturkürzel für Adobe Photoshop

Hier möchte ich euch einige praktische Tastaturkürzel für Adobe Photoshop näher bringen.
Für gewöhnlich benutzt man beim Bearbeiten von Bildern ja nur eine Hand, und zwar die, die die Maus, den Trackball oder das Grafiktablett bedient.

Mir wurde das ständige Herumbewegen des Mauscursors aber auf dauer zu nervig, das Auswählen von Werkzeugen, die teilweise nur Sekunden aktiv sind, oder das Gesuche in den Dateileisten führten oftmals im Laufe eines Arbeitstages zu gefühlten Kilometern an zurückgelegter Mausstrecke.

Photoshop bietet zum schnellen Ausführen der gängigsten Funktionen Tastaturkürzel.
Es bietet sich also an, die ungenutzte freie Hand für genau diese zu verwenden.
Die, die ich am häufigsten benutze, möchte ich euch also zeigen.

Am besten lässt sich das anhand eines kleinen Beispiels vermitteln.

Gehen wir also davon aus, dass wir ein Bild gerade mit Photoshop geöffnet haben, wir entdecken auf den ersten Blick, dass Staub auf dem Sensor der Kamera oder dem Objektiv einige unschöne, störende Auswirkungen auf das eigentlich schöne Motiv hatte.

Also schnappen wir uns das „Lupenwerkzeug“ (einfach „Z“ drücken), beim richtigen Zoomfaktor erkennen wir noch wesentlich mehr störende Fusseln, also schnell der Griff zum „Bereichsreperatur-Pinsel“ („J“).

Ich habe mir angewöhnt das zu bearbeitende Bild von Links oben in vertikalen Streifen zu bearbeiten. Normalerweise müsste ich nach erfolgreicher Bearbeitung dieses ersten Bildausschnitts mit der Maus zur Scrolleiste auf der rechten Arbeitsbereichseite und dort die Ansicht nach unten verschieben. Einfacher geht’s mit dem Mausrad, einfach ein Stück drehen und man hat sich wieder erfolgreich eine Mausbewegung gespart.

Nachdem ich jetzt den ersten vertikalen Streifen bearbeitet habe möchte ich gerne den Streifen rechts daneben erreichen. Also entweder scrollen, oder man drückt die „Leertaste“ und aus dem Bereichsreperatur-Pinsel wird für die Zeit des gedrückt Haltens das „Hand-Werkzeug“ mit welchem ich den Bildausschnitt ganz leicht hin- und herbewegen kann.

Nachdem das ganze Bild von Fusseln befreit ist möchte ich es mir in Gänze anschauen. Dazu drücke ich „Strg und Tab“ (Tabulator) und die rechte breite Leiste mit den Ebenen und anderen Hilfsmitteln wie Farbraum etc. wird ausgeblendet, dann noch schnell „Strg und 0“ gedrückt und schon habe ich das Bild als Ganzes auf meinem Bildschirm.
Mit „Strg und Tab“ blende ich die eben verschwundene Leiste mit den Ebenen wieder ein.

Es Wird Zeit fürs erste Zwischenspeichern, man drücke „Strg und S“ gleichzeitig und es öffnet sich das Speichern-Dialogfeld, mit „Strg und Umschalt (die Taste zum groß Schreiben) und S“ öffnet sich das Speichern-unter-Fenster.

Dann nur beispielhaft schnell eine automatische Farbkorrektur, direkt danach noch Auto-Kontrast. Leider muss ich feststellen, dass das mit dem Auto-Kontrast nicht so ganz mein Geschmack ist, also rückgängig machen.
Dazu entweder in der Dateileiste wieder herumsuchen und schließlich unter dem Menüpunkt „Bearbeiten“ auf „Schritt zurück“ klicken und weil mir das natürlich viel zu umständlich ist drücke ich einfach „Strg und Z“ gleichzeitig, schon wurde der letzte Schritt rückgängig gemacht.
Durch erneutes Drücken von „Strg und Z“ könnte ich den letzten Schritt auch wiederherstellen.
Will ich noch weiter zurück, weil ich der Meinung bin, dass Auto-Kontrast und Auto-Farbe gar nicht toll sind und ich das ja viel besser manuell beeinflussen kann, möchte ich die letzten 2 Bearbeitungsschritte rückgängig machen.

Hierzu drücke ich „Strg und Alt und Z“ gleichzeitig und das ganze dann insgesamt 2 mal. Schon bin ich wieder an dem Punkt angelangt, wo ich vor den automatischen Korrekturen war.

Das war jetzt mal ein etwas ausführlicheres Beispiel.

Wenn ihr öfters mit Photoshop arbeitet, dann ist euch sicherlich aufgefallen, dass hinter vielen Befehlen auch gleich die passenden Tastaturkürzel angegeben sind.

Viele davon sind einfach nur Mist, wer versucht das Fenster „Für Web und Geräte speichern…“ über „Strg und Alt und Umschalt und S“ mit nur einer Hand aufzurufen, der verknotet sich entweder die Finger, wird zum Tastaturakrobaten oder kann offensichtlich zaubern.
Ihr könnt Photoshop auch um weitere Tastaturkürzel erweitern oder bestehende für eure Bedürfnisse anpassen. Dazu geht ihr einfach über „Bearbeiten“ auf „Tastaturbefehle…“.

Wenn ihr euch erstmal daran gewöhnt habt diese Tastaturkürzel zu verwenden werdet ihr merken, dass ihr insgesamt schneller und einfacher mit Photoshop arbeiten könnt.

Es gibt noch viele weitere Kürzel, die, die ich am meisten gebrauche habe ich in eine Tabelle eingefügt, wenn Ihr Ergänzungen habt, oder ihr Erfahrungen damit kund tun möchtet, dann tut das bitte und schreibt einen Kommentar zu diesem Beitrag.

Ich freue mich auf euer Feedback.

bild von r.sturm

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Blogparade auf fotoholiker.com und besser Fotografieren ?!

17. September 2009 | 22:18

dein-fotorezept

Wer kennt Sie nicht die Julia Stern mit Ihrem Blog www.fotoholiker.com ? Immer wieder findet man auf diesem Blog neue und spannende Themen. In dieser Woche gibt es einen Blogparade. Blogparade? Richtig gelesen und schon fragt man sich was ist das nun wieder ?

Wikipedia sagt dazu:

“Ein Blog-Karneval ist eine Blog-Veranstaltung, bei der ein Blog-Betreiber als Veranstalter ein bestimmtes Thema festlegt (z. B.: Was ist Deine originellste Methode, eine Flasche Bier zu öffnen?), dieses als Blog-Beitrag veröffentlicht und die lesenden Blogger dazu auffordert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums (üblich ist ein Zeitraum von 1-4 Wochen) einen Artikel zu diesem Thema im jeweils eigenen Blog zu veröffentlichen und den Veranstalter entsprechend über die Veröffentlichung zu benachrichtigen.

Spätestens nach dem Ablauf des vorgegebenen Zeitraums listet der Veranstalter des Blog-Karnevals in einem neuen Blogbeitrag alle eingereichten Artikel und kommentiert diese entsprechend, fasst diese zusammen und/oder vergibt z. B. Prämien für die besten oder etwa originellsten Artikel. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.”

und hier der wikipedialink !

Toll oder ? Das Motto ist ein besseres Rezept für schönere Fotos !

Da wühle ich doch mal in meine Fotorezeptkiste und ziehe die leckere Rezeptkarte raus und darauf steht:

Anfänger-Rezept

“In der Ruhe liegt die Kraft”

Zutaten:

- Kamera (egal ob Spiegelreflex oder Kompakt)
- Speicherkarte :-)
- eine Idee die schon etwas gereift ist
- einen Portion Motivation und gute Laune

Wenn alle Zutaten frisch eingekauft sind kann es losgehen. Mit der tollen Bildidee kann es dann schon losgehen. Damit das alles hier nicht zu langweilig wird machen wir das mal an einem Beispiel fest.

altes blumen

Diese alten Blüten wollten mir nicht so richtig gelingen. Mit nur wenig Aufwand wollte ich ein nettes Foto machen. Ich hatte mir eine gute Stunde als Zeitrahmen gedacht und einfach ausprobiert. Von den vielen Bilder die ich geschossen hatte, waren rund 90 Prozent einfach nur Mist.

Zu hell, zu dunkel, unscharf, falscher Blickwinkel und und und…. Das erste Shooting war eine richtige Pleite.

Beim zweiten Anlauf war alles viel einfacher. Ich hatte aus meinen miesen Bilder gelernt. Ich wählte die richtige Einstellung an der Kamera, suchte mir ein einfaches Stück Papier als Hintergrund und versuchte mit verschiedenen Betrachtungswinkel unterschiedlichste Bilder zu bekommen.

Die Ausbeute war deutlich besser und ich musste nicht mehr alle Fotos von der Festplatte löschen.

Fazit: Nur mit ausreichend Fehlproduktionen kommt an das gewünschte Ergebnis oder besser noch aus Fehler lernt man ! :-)

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Studiofotografie mit hochfrontalem Licht ; ein kleiner clip

4. September 2009 | 21:06

Zur Zeit beschäftige ich mich mit Stillleben. Ein recht spannendes Thema und wenn ich es richtig betrachte auch ein schwieriges.

Aber ich schweife ab. Fototv.de hat mal wieder einen kostenlosen Film veröffentlicht. Heute sogar mit einem tollen Thema.  Hochfrontales Licht !?

Das ist mal wieder genau mein Thema, einfache Mittel - maximale Wirkung im Studio. Ich werde das mal mit meinem SB-600 testen.

Hier erstmal der kostenlose Film:

Link: Hochfrontales Licht 1

viel Spass beim Lernen

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Blaue Stunde rockt, Langzeitbelichtung mal richtig satt

4. August 2009 | 23:28

Der Londonnachbericht ist immer noch nicht fertig. Was soll´s! Wenn man(n) auch immer so viel Arbeit hat, bleibt halt nur noch Zeit für ein paar kurze News und Artikel.

Ich denke aber, dass es in der nächsten Woche besser wird. Hoffe ich zumindest.

Trotz der wenigen Zeit, konnte ich letzten Sonntag die Chance nutzen und meine neune Erkenntnisse in der Nachtfotografie nutzen.

Da ich nicht schon wieder in eine Weltstadt fahren konnte, bot sich der neue Vorplatz des Kurhauses in Bad Oeynhausen an. Der ist nicht nur schön zum fotografieren, sondern bietet auch einen tollen neuen Springbrunnen.

Damit ich die “Blaue Stunde” richtig nutzen konnte, musste der richtige Zeitpunkt bestimmt werden.
Das geht wunderbar beim Fotoclub Vogtland..

Dort findet der Besucher eine google-map, in der man seine Location eingeben darf und schon wirft diese tolle Karte die genaue Zeit für die “Blaue Stunde” raus. Einfach super diese Anwendung.
(Werde den Mitgliedern vom fotoclub mal eine Dankes-email senden! ).

Ausgestattet mit meiner Kamera, Stativ, Kabelauslöser und meinen 17 - 200 mm Objektiv ging es dann los.  Das”Wie machst du das denn?” kommt im Laufe der Woche.
Hier schon mal ein paar Bilder:

bad oeynhausen

herford

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